Meldung vom 02.12.2007
Ausfaelle bei Rantenkredite
Ausfälle bei Ratenkredite befürchtet – die Bankenaufsicht warnt
Nach dem es bei den US-Immobilienkrediten zu erheblichen Ausfällen gekommen ist, dürften sich nach der Einschätzung der Finanzaufsicht auch die Ausfälle bei den deutschen Banken im Bezug auf die Verbraucherkredite vermehren.
Der Grund hierfür ist, dass seit 2000 in verstärktem Maße Ratenkredite vergeben worden wären. Die Kreditinstitute hätten dabei in letzter Zeit vermehrt Abschreibungen vornehmen müssen, wobei jedoch zukünftig mit noch größeren Belastungen gerechnet wird.
Experten befürchten, dass das „böse Erwachen“ erst noch kommen werde und zwar spätestens dann, wenn der derzeit noch anhaltende wirtschaftliche Aufschwung wieder etwas an Schwung verliert. Man müsste auch international zusehen, dass aus der so genannten Subprime Krise nun endlich Lehren gezogen werden, denn die jüngsten Schieflagen im Bankenbereich hat gezeigt, was passiert, wenn man sich zu sehr mit internationalen Risiken beschäftigt, welche sich aus deutscher Sicht nur sehr schwer wirklich realistisch beurteilen ließen. – Wenn man sich Dingen nicht bewusst ist, so kann dies in der Regel nur im geschäftlichem Misserfolg enden, das heißt wenn sich deutsche Dienstleister im Finanzbereich jenseits der deutschen Grenzen auf finanzielle Abenteuer einließen, dann steht auch die Finanzaufsicht vor großen, völlig neuen Problemen.
Zu der so genannten Subprime Krise kam es im Sommer 2007. Die bis dahin steigenden Immobilienpreise in den USA stagnierten zunächst und fielen dann, wobei gleichzeitig immer mehr der Kreditnehmer die Kreditraten nicht mehr zahlen konnten. Davon betroffen waren in erster Linie Kredite, die an Kreditnehmer mit geringer Bonität vergeben wurden.
Quelle: Frankfurter Neue Presse
Ausfaelle bei Rantenkredite
Nach dem es bei den US-Immobilienkrediten zu erheblichen Ausfällen gekommen ist, dürften sich nach der Einschätzung der Finanzaufsicht auch die Ausfälle bei den deutschen Banken im Bezug auf die Verbraucherkredite vermehren.
Der Grund hierfür ist, dass seit 2000 in verstärktem Maße Ratenkredite vergeben worden wären. Die Kreditinstitute hätten dabei in letzter Zeit vermehrt Abschreibungen vornehmen müssen, wobei jedoch zukünftig mit noch größeren Belastungen gerechnet wird.
Experten befürchten, dass das „böse Erwachen“ erst noch kommen werde und zwar spätestens dann, wenn der derzeit noch anhaltende wirtschaftliche Aufschwung wieder etwas an Schwung verliert. Man müsste auch international zusehen, dass aus der so genannten Subprime Krise nun endlich Lehren gezogen werden, denn die jüngsten Schieflagen im Bankenbereich hat gezeigt, was passiert, wenn man sich zu sehr mit internationalen Risiken beschäftigt, welche sich aus deutscher Sicht nur sehr schwer wirklich realistisch beurteilen ließen. – Wenn man sich Dingen nicht bewusst ist, so kann dies in der Regel nur im geschäftlichem Misserfolg enden, das heißt wenn sich deutsche Dienstleister im Finanzbereich jenseits der deutschen Grenzen auf finanzielle Abenteuer einließen, dann steht auch die Finanzaufsicht vor großen, völlig neuen Problemen.
Zu der so genannten Subprime Krise kam es im Sommer 2007. Die bis dahin steigenden Immobilienpreise in den USA stagnierten zunächst und fielen dann, wobei gleichzeitig immer mehr der Kreditnehmer die Kreditraten nicht mehr zahlen konnten. Davon betroffen waren in erster Linie Kredite, die an Kreditnehmer mit geringer Bonität vergeben wurden.
Quelle: Frankfurter Neue Presse
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